Verbinden Sie Modbus RTU und Modbus TCP auf einer einzigen WBox. Das Gateway arbeitet als Modbus-Seriell-zu-Ethernet-Konverter: Ein Modbus-TCP-Master erreicht die seriellen RS-485-Slaves, als wären sie TCP-Geräte, über eine einzige IP-Adresse.

Modbus RTUWBoxGatewayModbus TCPEin WBox-Gateway · native Konvertierung · ohne PC

Die beiden Netze

Modbus RTU

Modbus RTU überträgt Modbus über eine serielle RS-485-Verbindung — die Feldebene von Zählern, Antrieben, Sensoren und SPS.

Modbus TCP

Modbus TCP überträgt Modbus über Ethernet/IP (Port 502) — genutzt von SCADA-Systemen, SPS und IT-Plattformen.

Zum Vertiefen: Modbus RTU vs. Modbus TCP: Was ist der Unterschied? →

Typischer Anwendungsfall

Eine SCADA oder SPS spricht Modbus TCP, doch Zähler, Antriebe und Sensoren vor Ort sind Modbus RTU über RS-485. Die WBox verbindet sie: Die RTU-Slaves erscheinen dem TCP-Master als TCP-Geräte über eine einzige IP — ohne seriellen Port am SCADA-Server und ohne serielle Verkabelung bis in den Leitstand.

Wie die WBox Modbus RTU und Modbus TCP verbindet

Aktivieren Sie den Modbus-Treiber in beiden Rollen RTU und TCP. Die WBox fragt die RTU-Slaves über RS-485 ab (Baudrate, Parität, IDs) und stellt sie als Modbus-TCP-Server bereit (Unit-ID-Mapping) oder arbeitet als TCP-Client zu einem übergeordneten Master. Konfigurierbares Polling und Register-Caching schützen den seriellen Bus vor einem zu schnellen TCP-Master. Dasselbe Gateway kann auch zu anderen Protokollen brücken.

Häufige Fragen

Ist die WBox ein Modbus-RTU/TCP-Gateway?

Ja. Sie verbindet Modbus RTU (seriell RS-485) und Modbus TCP/IP auf einem Gerät: Ein TCP-Master erreicht die seriellen Slaves, als wären sie TCP-Geräte, über eine einzige IP-Adresse.

Können mehrere RTU-Slaves eine TCP-Verbindung teilen?

Ja. Die WBox fragt alle RTU-Slaves am RS-485-Bus ab und stellt sie über Modbus TCP bereit, nach Unit-ID zugeordnet — ohne seriellen Port am SCADA-Server und ohne Verkabelung je Gerät bis in den Leitstand.

Kann die WBox Master oder Slave sein?

Beide Rollen: Die WBox kann Modbus-TCP-Server sein, der die RTU-Slaves bereitstellt, oder TCP-Client/Master, der Geräte abfragt und weitergibt — je nach Projekt.

Überlastet ein schneller TCP-Master den seriellen Bus?

Nein. Konfigurierbares Polling und Register-Caching entkoppeln die schnelle TCP-Seite vom langsameren RS-485-Bus, sodass die seriellen Geräte in einem sicheren Takt abgefragt werden.

Was Sie brauchen

Ein WBox-Gateway mit der Modbus-Treiberlizenz bedient die RTU- und die TCP-Seite:

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