Fernzugriff

Arbeiten Sie aus der Ferne an Ihren Anlagen — sicher und ohne komplizierte Netzwerkkonfiguration.

Erreichen Sie Ihre Anlagen — ohne Netzwerk-Kopfzerbrechen

Eine Anlage aus der Ferne zu erreichen bedeutet üblicherweise aufwändige Netzwerkkonfiguration: eine feste IP-Adresse, offene Ports, Firewall-Regeln — langwierige Schritte, die IT-Abteilungen oft ablehnen.

Die WBox macht es anders. Sie baut selbstständig eine sichere Verbindung zur Weble Cloud auf, wie jedes mit dem Internet verbundene Gerät. Sie erreichen Ihre Anlage dann über die Cloud — ohne im Standortnetzwerk etwas öffnen oder neu konfigurieren zu müssen.

Weble-Fernzugriff-Diagramm: Die WBox öffnet eine sichere ausgehende Verbindung zur Weble Cloud, und ein entfernter Techniker erreicht die lokalen Geräte über die Cloud

Fernzugriff — ohne Abo und ohne eigenen Server

Eine Anlage aus der Ferne zu erreichen bedeutet oft ein monatliches Abo, eine feste IP-Adresse oder einen zentralen VPN-Server, den man hosten und warten muss. Die WBox geht einen anderen Weg: Sie baut ihre eigene sichere Peer-to-Peer-Verbindung auf, der Datenpfad bleibt direkt und die Kosten bleiben planbar.

  • Kein Abo — eine einmalige Lizenz pro Gateway, einmal abgerechnet.
  • Keine Abrechnung nach Datenvolumen — der Verkehr wird nie gezählt oder gedrosselt.
  • Keine feste IP und keine offenen Ports — eine einzige ausgehende Verbindung genügt.
  • Kein eigener VPN-Server nötig — oder hosten Sie Ihren eigenen, als OEM-Option.
  • Keine Verbindungsgrenze — so viele gleichzeitige Sitzungen wie nötig.

Dasselbe VPN läuft heute auf industriellen und gewerblichen Anlagen, in der Schweiz und im Ausland. Anwendungsfälle ansehen.

Die Stärken des Weble VPN

  • Peer-to-Peer-Mesh-Netzwerk. Die Verbindung bevorzugt den direkten Weg zwischen Ihnen und der Anlage; kein Drittanbieter-Cloud wird in den Datenpfad gezwungen. Jedes Gerät besitzt eigene Schlüssel und authentifiziert seine Partner direkt.
  • Layer 2 oder Layer 3, nach Wahl. Gebrückter Modus (virtueller Ethernet-Switch, gemeinsame Broadcast-Domäne) für Protokolle, die ihn benötigen — BACnet/IP, KNX IP, Multicast-Discovery — oder geroutet für minimalen Overhead.
  • Mehrpfad-Verbindung mit automatischem Failover. Beim Start werden alle verfügbaren Pfade parallel getestet und der schnellste behalten. In restriktiven Netzen übernehmen Fallback-Tunnel — die Verbindung kommt überall durch.
  • Einmalige Lizenz, kein Abo. Der Fernzugriff wird einmal pro Gateway aktiviert — ohne wiederkehrende Gebühren und ohne Abrechnung nach Datenvolumen. Die Kosten bleiben planbar, auch bei großem Bestand.
  • Gleichzeitige Zugriffe ohne Limit. So viele parallele Verbindungen, wie Ihr Team und Ihre Kunden brauchen — ohne freizuschaltende Abo-Stufe.
  • VPN auf Abruf. Schalten Sie die VPN-Verbindung aus der Ferne ein oder aus, von überall. Der Tunnel läuft nur, wenn Sie ihn brauchen.

In der Praxis

  1. Die WBox verbindet sich mit der Weble Cloud, sobald sie in Betrieb genommen wird — automatisch, ohne besondere Netzwerkkonfiguration.
  2. Die Verbindung ist Ende-zu-Ende verschlüsselt. Jedes Gerät und jeder Nutzer wird authentifiziert; Ihre Daten bleiben privat.
  3. Sie erreichen Ihre Anlage über die Weble-VPN-Plattform, auf der Sie die Zugriffe für Ihr Team und Ihre Kunden verwalten.

Fernsteuerung — direkt im Browser

Nichts zu installieren. Die WBox holt den Bildschirm einer SPS, den Desktop eines Industrie-PCs oder die Weboberfläche eines Geräts direkt in Ihren Browser (VNC, RDP, Web). Ihr Techniker arbeitet, als stünde er vor dem Schaltschrank — für die Inbetriebnahme ebenso wie für die Fehlersuche.

Weble Connect — die VPN-App für Windows

Wo der Browser Ihnen einen Bildschirm zeigt, geht Weble Connect weiter: Diese Windows-Anwendung bringt Ihren Rechner direkt ins entfernte Netzwerk — auf Layer 2 oder Layer 3. Ihre gewohnten Engineering-Tools — ETS für KNX, ein BACnet-Explorer, Ihre SPS-Programmiersoftware — kommunizieren dann mit den Geräten vor Ort, als wären Sie am Switch im Schaltschrank angeschlossen.

  • Verbindung mit einem Klick. Standort auswählen, anmelden — und die Liste der Anlagen, auf die Sie Zugriff haben, erscheint; ein Klick verbindet Sie.
  • Layer 2 oder Layer 3. Im gebrückten Modus teilt Ihr Rechner die Broadcast-Domäne des Standorts, sodass BACnet/IP, KNX IP und Multicast-Discovery nativ funktionieren; im gerouteten Modus bleibt der Overhead minimal.
  • Verwalteter Zugriff. Jeder Nutzer sieht nur die Standorte und Hosts, für die er berechtigt ist; die Bandbreite wird in Echtzeit angezeigt.

Weble Connect herunterladen (Windows) Dokumentation

Auf einen Blick

Keine Netzwerkkonfiguration
Keine feste IP-Adresse und keine zu öffnenden Ports.
Sicher
Ende-zu-Ende verschlüsselte Verbindung, jeder Zugriff authentifiziert.
Funktioniert überall
Selbst hinter den am stärksten abgeschotteten Unternehmensnetzwerken.
Nichts zu installieren
Alles geschieht direkt in Ihrem Browser.
Bildschirm, Desktop, Web
Erreichen Sie HMIs, Industrie-PCs und Weboberflächen (VNC, RDP).
Verwalteter Zugriff
Vergeben Sie Rechte an Ihr Team und Ihre Kunden.

Und das Netzwerk?

Eine einzige ausgehende Verbindung genügt — dieselbe, die bereits für den Internetzugang genutzt wird. Es ist keine eingehende Öffnung erforderlich, was selbst die anspruchsvollsten IT-Abteilungen beruhigt. Die technischen Details sind im Weble-Wiki dokumentiert.

Ihr eigener Fernzugriff-Server (OEM)

Der Weble-Fernzugriff ist auch als OEM-Version verfügbar: Statt die Weble Cloud zu nutzen, können Sie Ihren eigenen Fernzugriff-Server hosten und den Dienst vollständig eigenständig betreiben.

So bleiben Sie unabhängig — volle Kontrolle über Infrastruktur und Daten, unter Ihrer eigenen Marke. Eine ideale Option für Integratoren und Betreiber, die die gesamte Kette in der Hand behalten möchten.

E-Mail an info@weble.ch

Häufige Fragen

Ist eine feste IP-Adresse erforderlich?

Nein. Die WBox öffnet eine einzige ausgehende Verbindung, genau wie jedes verbundene Gerät. Es ist keine feste IP-Adresse, kein offener Port und keine Firewall-Regel erforderlich.

Ist es mit BACnet/IP und KNX IP kompatibel?

Ja. Im gebrückten Modus (Layer 2) teilt die Fernverbindung dieselbe Broadcast-Domäne wie das lokale Netzwerk — BACnet/IP, KNXnet/IP und Multicast-Discovery funktionieren, als wären Sie vor Ort.

Wie viele gleichzeitige Verbindungen sind erlaubt?

Es gibt keine Obergrenze. Sie öffnen so viele parallele Sitzungen, wie Ihr Team und Ihre Kunden benötigen — keine Abo-Stufe zum Freischalten.

Gibt es ein Abo oder eine Gebühr nach Datenvolumen?

Nein. Der Fernzugriff wird mit einer einmaligen Lizenz pro Gateway aktiviert. Kein monatliches Abo und keine Abrechnung nach Datenvolumen — die Kosten bleiben planbar, auch bei großem Bestand.

Was passiert, wenn die Weble Cloud nicht verfügbar ist?

Die Verbindung ist Peer-to-Peer: Sobald eine Sitzung aufgebaut ist, fließen Ihre Daten direkt zwischen Ihnen und der Anlage statt über unsere Server. Und wenn Sie völlig unabhängig von der Weble-Infrastruktur sein müssen, können Sie Ihren eigenen Fernzugriff-Server als OEM-Option hosten.

Muss ich Software installieren?

Nein. Alles läuft im Browser: Die WBox bringt Ihnen den Bildschirm einer SPS, den Desktop eines Industrie-PCs oder die Weboberfläche eines Geräts über VNC, RDP oder HTTP — ohne Installation auf Ihrem Rechner.

Kann ich meine eigenen Tools (ETS, BACnet-Explorer …) aus der Ferne nutzen?

Ja. Die Windows-Anwendung Weble Connect bringt Ihren Rechner direkt ins entfernte Netzwerk (Layer 2 oder 3), sodass ETS, ein BACnet-Explorer oder Ihre SPS-Programmiersoftware mit den Geräten kommunizieren, als wären Sie vor Ort. Der Windows-Client ist ein kostenloser Download; die Verbindung nutzt Ihre Weble-Zugangsdaten.

Aktivieren Sie den Fernzugriff auf Ihrer WBox

Das Modul wird per Lizenz aktiviert und kann auf jedem WBox-Gateway eingesetzt werden.

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