Fernzugriff

Arbeiten Sie aus der Ferne an Ihren Anlagen — sicher und ohne komplizierte Netzwerkkonfiguration.

10’000+verbundene Knoten
13Cloud-Server
gleichzeitige Zugriffe
9OEM-Server

Erreichen Sie Ihre Anlagen — ohne Netzwerk-Kopfzerbrechen

Eine Anlage aus der Ferne zu erreichen bedeutet üblicherweise aufwändige Netzwerkkonfiguration: eine feste IP-Adresse, offene Ports, Firewall-Regeln — langwierige Schritte, die IT-Abteilungen oft ablehnen.

Die WBox macht es anders. Sie baut selbstständig eine sichere Verbindung zur Weble Cloud auf, wie jedes mit dem Internet verbundene Gerät. Sie erreichen Ihre Anlage dann über die Cloud — ohne im Standortnetzwerk etwas öffnen oder neu konfigurieren zu müssen.

Weble-Fernzugriff-Diagramm: Die WBox öffnet eine sichere ausgehende Verbindung zur Weble Cloud, und ein entfernter Techniker erreicht die lokalen Geräte über die Cloud

Fernzugriff — ohne Abo und ohne eigenen Server

Eine Anlage aus der Ferne zu erreichen bedeutet oft ein monatliches Abo, eine feste IP-Adresse oder einen zentralen VPN-Server, den man hosten und warten muss. Die WBox geht einen anderen Weg: Sie baut ihre eigene sichere Peer-to-Peer-Verbindung auf, der Datenpfad bleibt direkt und die Kosten bleiben planbar.

  • Kein Abo — eine einmalige Lizenz pro Gateway, einmal abgerechnet.
  • Keine Abrechnung nach Datenvolumen — der Verkehr wird nie gezählt oder gedrosselt.
  • Keine feste IP und keine offenen Ports — eine einzige ausgehende Verbindung genügt.
  • Kein eigener VPN-Server nötig — oder hosten Sie Ihren eigenen, als OEM-Option.
  • Keine Verbindungsgrenze — so viele gleichzeitige Sitzungen wie nötig.

Dasselbe VPN läuft heute auf industriellen und gewerblichen Anlagen, in der Schweiz und im Ausland. Anwendungsfälle ansehen.

Die Stärken des Weble VPN

  • Peer-to-Peer-Mesh-Netzwerk. Die Verbindung bevorzugt den direkten Weg zwischen Ihnen und der Anlage; keine Drittanbieter-Cloud wird in den Datenpfad gezwungen. Jedes Gerät besitzt eigene Schlüssel und authentifiziert seine Partner direkt.
  • Layer 2 oder Layer 3, nach Wahl. Gebrückter Modus (virtueller Ethernet-Switch, gemeinsame Broadcast-Domäne) für Protokolle, die ihn benötigen — BACnet/IP, KNX IP, Multicast-Discovery — oder geroutet für minimalen Overhead.
  • Mehrpfad-Verbindung mit automatischem Failover. Beim Start werden alle verfügbaren Pfade parallel getestet und der schnellste behalten. In restriktiven Netzen übernehmen Fallback-Tunnel — die Verbindung kommt überall durch.
  • Einmalige Lizenz, kein Abo. Der Fernzugriff wird einmal pro Gateway aktiviert — ohne wiederkehrende Gebühren und ohne Abrechnung nach Datenvolumen. Die Kosten bleiben planbar, auch bei großem Bestand.
  • Gleichzeitige Zugriffe ohne Limit. So viele parallele Verbindungen, wie Ihr Team und Ihre Kunden brauchen — ohne freizuschaltende Abo-Stufe.
  • VPN auf Abruf. Schalten Sie die VPN-Verbindung aus der Ferne ein oder aus, von überall. Der Tunnel läuft nur, wenn Sie ihn brauchen.
  • Site-to-Site. Verbinden Sie mehrere Gebäude oder Standorte dauerhaft miteinander: Die WBoxen bilden ein stehendes Netzwerk zwischen den Anlagen, die wie in einem lokalen Netzwerk kommunizieren.
  • Integriertes Alarming. Die WBox überwacht die Verbindung und Ihre Geräte: Bei einer Störung oder einem Kommunikationsverlust werden Sie sofort alarmiert — der Fernzugriff dient zugleich als Wächter.

Ein Peer-to-Peer-VPN, von Grund auf redundant

Kein zentraler Server: ein vermaschtes Netz, in dem jede Verbindung automatisch über den besten verfügbaren Weg aufgebaut wird.

Hinter dem Weble-Fernzugriff steht kein zentraler Server: Jedes Gateway und jeder Benutzer ist ein Knoten eines verschlüsselten vermaschten Netzes. Ihr Standort bleibt mit mehreren Servern gleichzeitig verbunden, Sie verbinden sich mit dem nächstgelegenen Server, und die Verbindung zwischen beiden wird automatisch aufgebaut.

Diagramm des vermaschten Weble-Netzes: Die WBox des Standorts ist mit mehreren Cloud-Servern verbunden, der Benutzer mit einem anderen Server, und eine direkte verschlüsselte Verbindung wird automatisch zwischen beiden aufgebaut.
  • 1Ihr Standort ist permanent mit mehreren Servern verbunden: Keine einzelne Maschine ist unverzichtbar.
  • 2Sie verbinden sich mit dem nächstgelegenen Server, egal welchem im Netz.
  • 3Die verschlüsselte Verbindung zwischen Ihnen und dem Standort wird automatisch über den direktesten Weg aufgebaut.
  • Garantierte Redundanz: Fällt ein Server aus, wechselt die Verbindung automatisch auf einen anderen Weg, ohne Eingriff.
  • Der kürzeste Weg: Die Direktverbindung wird bevorzugt; keine Dritt-Cloud liegt zwingend zwischen Ihnen und der Anlage.
  • Bewährt im grossen Massstab: Über 10’000 Knoten auf 13 Cloud-Servern im Einsatz; dieselbe Technologie ist als OEM-Angebot selbst hostbar.

Eine sehr flexible Zugriffstopologie

Das Weble-VPN ist ein Mesh-Netz: Jeder Arbeitsplatz, jedes Gateway und jeder Standort kann einen Pfad zu den anderen erhalten. Sie stellen die Verbindungen frei zusammen, die Ihr Betrieb braucht, und die Topologie wächst mit.

Arbeitsplatz zu Standort
Ein Techniker erreicht eine Anlage über den Browser oder die Weble-Connect-App, für die Dauer eines Einsatzes.
Permanentes Site-to-Site
Zwei oder mehr Gebäude kommunizieren dauerhaft, wie in einem gemeinsamen lokalen Netz.
VPN auf Abruf
Die Verbindung wird aus der Ferne ein- und ausgeschaltet; der Tunnel läuft nur, wenn er gebraucht wird.
Multi-Site-Mesh
Ein ganzer Gateway-Bestand bildet ein einziges privates Netz, in Gruppen organisiert.

Jede Verbindung wird auf Layer 2 (gebrückt: BACnet/IP, KNX IP und Multicast-Discovery funktionieren nativ) oder Layer 3 (geroutet, für minimalen Overhead) konfiguriert. Hostgruppen und ihre Sicherheitsrichtlinien werden über die Plattform verwaltet.

Präzise Zugriffsrechte, Benutzer für Benutzer

Fernzugriff ist nur dann etwas wert, wenn Sie steuern, wer worauf zugreift. Die Weble-VPN-Plattform zentralisiert diese Verwaltung: Sie erteilen, ändern und entziehen Rechte, ohne auf die Anlage zurückzukehren.

  • Sichtbarkeit pro Benutzer. Jeder sieht nur die Standorte und Hosts, die für ihn freigegeben sind; der Rest erscheint gar nicht erst in seiner Liste.
  • Gruppen und Sicherheitsrichtlinien. Organisieren Sie Hosts in Gruppen (pro Kunde, Standort oder Rolle) und wenden Sie Zugriffsregeln auf Gruppenebene an.
  • Kontrolle pro Host. Für sensible Geräte lässt sich die Zugriffskontrolle zusätzlich Gerät für Gerät einstellen.
  • Team und Kunden. Geben Sie jedem Kunden einen Zugriff, der auf seine eigenen Anlagen beschränkt ist; Ihre Techniker behalten den Überblick.
  • Entzug mit einem Klick. Rechte werden über die Plattform erteilt und entzogen, ohne dass vor Ort etwas umkonfiguriert werden muss.

Alarme, die rund um die Uhr wachen

Der Weble-Fernzugriff dient nicht nur dem Eingreifen: Er wacht. Der Zustand jedes Gateways wird laufend verfolgt, und die Anlage selbst kann Alarm schlagen.

  • Überwachung der Verbindung. Die Plattform verfolgt den Zustand jedes Gateways in Echtzeit; ein Kommunikationsverlust löst sofort eine Alarmierung aus.
  • Anlagenalarme. Schwellwertüberschreitung, Zustandsänderung, Gerätestörung: Mit Logikmodul und Routing macht die WBox aus jedem Ereignis einen strukturierten Alarm.

Alarmiert greifen Sie direkt ein: Dieselbe sichere Verbindung bringt Sie zum gestörten Gerät, im Browser oder über Weble Connect. Die komplette Architektur auf der Seite Sicherheit & Alarme.

In der Praxis

  1. Die WBox verbindet sich mit der Weble Cloud, sobald sie in Betrieb genommen wird — automatisch, ohne besondere Netzwerkkonfiguration.
  2. Die Verbindung ist Ende-zu-Ende verschlüsselt. Jedes Gerät und jeder Nutzer wird authentifiziert; Ihre Daten bleiben privat.
  3. Sie erreichen Ihre Anlage über die Weble-VPN-Plattform, auf der Sie die Zugriffe für Ihr Team und Ihre Kunden verwalten.

Fernsteuerung — direkt im Browser

Nichts zu installieren. Über die integrierten Proxys der Weble Cloud zeigt Ihr Browser direkt den Bildschirm einer SPS (VNC), den Desktop eines Industrie-PCs (RDP), die Konsole eines Geräts (SSH) oder dessen Weboberfläche (HTTP). Ihr Techniker arbeitet, als stünde er vor dem Schaltschrank — für die Inbetriebnahme ebenso wie für die Fehlersuche.

Weble Connect — die VPN-App für Windows

Wo der Browser Ihnen einen Bildschirm zeigt, geht Weble Connect weiter: Diese Windows-Anwendung bringt Ihren Rechner direkt ins entfernte Netzwerk — auf Layer 2 oder Layer 3. Ihre gewohnten Engineering-Tools — ETS für KNX, ein BACnet-Explorer, Ihre SPS-Programmiersoftware — kommunizieren dann mit den Geräten vor Ort, als wären Sie am Switch im Schaltschrank angeschlossen.

Weble-Connect-Diagramm: Der Windows-PC des Technikers (ETS, BACnet-Explorer) wird über eine direkte, verschlüsselte Peer-to-Peer-Verbindung Teil des Anlagennetzwerks (Layer 2 oder 3); die Weble Cloud übernimmt nur die Authentifizierung

  • Verbindung mit einem Klick. Standort auswählen, anmelden — und die Liste der Anlagen, auf die Sie Zugriff haben, erscheint; ein Klick verbindet Sie.
  • Layer 2 oder Layer 3. Im gebrückten Modus teilt Ihr Rechner die Broadcast-Domäne des Standorts, sodass BACnet/IP, KNX IP und Multicast-Discovery nativ funktionieren; im gerouteten Modus bleibt der Overhead minimal.
  • Verwalteter Zugriff. Jeder Nutzer sieht nur die Standorte und Hosts, für die er berechtigt ist; die Bandbreite wird in Echtzeit angezeigt.

Weble Connect herunterladen (Windows) Dokumentation

Auf einen Blick

Keine Netzwerkkonfiguration
Keine feste IP-Adresse und keine zu öffnenden Ports.
Sicher
Ende-zu-Ende verschlüsselte Verbindung, jeder Zugriff authentifiziert.
Funktioniert überall
Selbst hinter den am stärksten abgeschotteten Unternehmensnetzwerken.
Nichts zu installieren
Alles geschieht direkt in Ihrem Browser.
Bildschirm, Desktop, Web
RDP, VNC, SSH und HTTP im Browser — über unsere Proxys.
Verwalteter Zugriff
Vergeben Sie Rechte an Ihr Team und Ihre Kunden.
Ohne Abo
Eine einmalige Lizenz pro Gateway, keine laufenden Kosten.
Freie Topologie
Arbeitsplatz-Standort, Site-to-Site, Multi-Site-Mesh: Sie wählen.

Und das Netzwerk?

Eine einzige ausgehende Verbindung genügt — dieselbe, die bereits für den Internetzugang genutzt wird. Es ist keine eingehende Öffnung erforderlich, was selbst die anspruchsvollsten IT-Abteilungen beruhigt. Die technischen Details sind im Weble-Wiki dokumentiert.

Ihr eigener Fernzugriff-Server (OEM)

Der Weble-Fernzugriff ist auch als OEM-Version verfügbar: Statt die Weble Cloud zu nutzen, können Sie Ihren eigenen Fernzugriff-Server hosten und den Dienst vollständig eigenständig betreiben.

So bleiben Sie unabhängig — volle Kontrolle über Infrastruktur und Daten, unter Ihrer eigenen Marke. Eine ideale Option für Integratoren und Betreiber, die die gesamte Kette in der Hand behalten möchten.

E-Mail an info@weble.ch

Häufige Fragen

Ist eine feste IP-Adresse erforderlich?

Nein. Die WBox öffnet eine einzige ausgehende Verbindung, genau wie jedes verbundene Gerät. Es ist keine feste IP-Adresse, kein offener Port und keine Firewall-Regel erforderlich.

Ist es mit BACnet/IP und KNX IP kompatibel?

Ja. Im gebrückten Modus (Layer 2) teilt die Fernverbindung dieselbe Broadcast-Domäne wie das lokale Netzwerk — BACnet/IP, KNXnet/IP und Multicast-Discovery funktionieren, als wären Sie vor Ort.

Wie viele gleichzeitige Verbindungen sind erlaubt?

Es gibt keine Obergrenze. Sie öffnen so viele parallele Sitzungen, wie Ihr Team und Ihre Kunden benötigen — keine Abo-Stufe zum Freischalten.

Gibt es ein Abo oder eine Gebühr nach Datenvolumen?

Nein. Der Fernzugriff wird mit einer einmaligen Lizenz pro Gateway aktiviert. Kein monatliches Abo und keine Abrechnung nach Datenvolumen — die Kosten bleiben planbar, auch bei großem Bestand.

Was passiert, wenn die Weble Cloud nicht verfügbar ist?

Die Verbindung ist Peer-to-Peer: Sobald eine Sitzung aufgebaut ist, fließen Ihre Daten direkt zwischen Ihnen und der Anlage statt über unsere Server. Und wenn Sie völlig unabhängig von der Weble-Infrastruktur sein müssen, können Sie Ihren eigenen Fernzugriff-Server als OEM-Option hosten.

Muss ich Software installieren?

Nein. Alles läuft im Browser: Die WBox bringt Ihnen den Bildschirm einer SPS, den Desktop eines Industrie-PCs oder die Weboberfläche eines Geräts über VNC, RDP oder HTTP — ohne Installation auf Ihrem Rechner.

Kann ich meine eigenen Tools (ETS, BACnet-Explorer …) aus der Ferne nutzen?

Ja. Die Windows-Anwendung Weble Connect bringt Ihren Rechner direkt ins entfernte Netzwerk (Layer 2 oder 3), sodass ETS, ein BACnet-Explorer oder Ihre SPS-Programmiersoftware mit den Geräten kommunizieren, als wären Sie vor Ort. Der Windows-Client ist ein kostenloser Download; die Verbindung nutzt Ihre Weble-Zugangsdaten.

Kann ich einschränken, was jeder Benutzer sieht?

Ja. Die Rechte werden pro Benutzer über die Plattform verwaltet: Jeder sieht nur die Standorte und Hosts, die für ihn freigegeben sind. Hosts lassen sich in Gruppen mit eigenen Sicherheitsrichtlinien organisieren, und die Zugriffskontrolle kann zusätzlich pro Gerät eingestellt werden.

Wie werde ich bei einem Problem auf einer Anlage alarmiert?

Die Verbindung jedes Gateways wird laufend überwacht: Ein Kommunikationsverlust löst eine Alarmierung aus. Auf der Anlagenseite macht die WBox aus Schwellwerten und Zustandsänderungen Alarme, die per Mobile-App oder SMS gemeldet werden.

Was passiert, wenn ein Cloud-Server ausfällt?

Für Sie nichts Sichtbares: Jedes Gateway hält Verbindungen zu mehreren Servern gleichzeitig, und die Verbindung wechselt automatisch auf einen anderen Weg. Das vermaschte Netz hängt von keiner einzelnen Maschine ab; die Redundanz ist konzeptionell garantiert.

Aktivieren Sie den Fernzugriff auf Ihrer WBox

Das Modul wird per Lizenz aktiviert und kann auf jedem WBox-Gateway eingesetzt werden.

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