WBox vs. die Alternativen

Wie sich ein WBox-Gateway gegenüber einem Single-Protocol-Gateway, einem PC mit Middleware oder einer reinen Cloud-Lösung schlägt — nach Kategorie, ohne Schönfärberei.

Nach Kategorie vergleichen, nicht nach Marke

Der Markt für Automations-Gateways teilt sich in einige große Ansätze. Statt Marken gegeneinander auszuspielen, zeigen wir, wie sich die WBox mit jeder Kategorie von Lösung vergleicht — damit Sie nach Ihren realen Anforderungen wählen.

Der Vergleich

WBox Single-Protocol-Gateway PC + Middleware Reine Cloud-Lösung
Multiprotokoll auf einem Gerät ~ ~
Natives Routing auf dem Gerät
Keine obligatorische proprietäre Cloud
Offene REST-API ~ ~
Snapshot & Redeployment ~ ~ ~
Einmalige Kosten, kein Abo ~
Alle Datenpunkte inklusive (keine Stufen) ~ ~
Neues Protokoll = einfache Fernlizenz ~ ~
Integrierter Fernzugriff (ohne feste IP) ~
Logik & Leittechnik an Bord ~ ~
In der Schweiz entwickelt & betreut

✓ Ja · ~ Je nach Produkt · ✗ Nein / selten

Gegenüber einem Single-Protocol-Gateway

Ein dedizierter Konverter pro Protokollpaar ist pro Stück günstig, vervielfacht aber die Hardware: eine KNX↔BACnet-Box, eine weitere Modbus↔BACnet und so weiter. Mehr Geräte, mehr Ausfallpunkte, mehr zu wartende Konfigurationen. Die WBox spricht alle Protokolle auf einem einzigen Gerät — mit einer Oberfläche und einem Überwachungspunkt.

Gegenüber einem PC + Middleware

Ein PC mit Middleware-Schicht ist flexibel, aber ein Server, den man verwalten muss: Betriebssystem, Lizenzen, Updates, Sicherheitspatches — und ein Neustart oder Festplattenausfall, der die Anlage blind macht. Die WBox ist eingebettet und läuft ohne PC, ausgelegt auf jahrelangen Betrieb ohne Eingriff, im industriellen Hutschienengehäuse.

Gegenüber einer reinen Cloud-Lösung

Eine reine Cloud-Lösung ist einfach zu starten, aber Ihre Daten und die Kontrolle über Ihre Anlage liegen in der Infrastruktur eines Dritten: offline sind Sie blind, und die Abhängigkeit vom Anbieter ist total. Mit der WBox liegt die Intelligenz vor Ort — Routing und Logik laufen lokal, und die Cloud wird zur Option, nicht zur Pflicht.

Kosten über die Zeit

Der Kaufpreis ist nur die halbe Wahrheit. Eine Abo-Lösung wird jedes Jahr neu bezahlt — und endet, wenn Sie nicht mehr zahlen. Gateways mit Punktestufen kassieren bei jedem Ausbau erneut: Über der Stufe heisst es neue Lizenz, manchmal neue Hardware. Die WBox geht den umgekehrten Weg: Hardware und Lizenzen werden einmal bezahlt, alle Datenpunkte inklusive, neue Protokolle kommen per Fernlizenz dazu — die Kosten folgen Ihren Projekten, nicht dem Kalender.

Dieses Modell läuft heute im produktiven Einsatz — zu den Anwendungsfällen →


Keine Hardware? Die WBox-Software läuft auch unter Windows

Der komplette WBox-Stack — alle Treiber, die Routing-Engine, Logik und Supervision — ist auch als installierbare Windows-Anwendung verfügbar. Ideal für einen Proof of Concept, einen Supervisions-Arbeitsplatz oder eine Bereitstellung ohne dedizierte Hardware. Die Software ist kostenlos: Sie zahlen nur die Lizenzen.

Zur Windows-Version →

Häufige Fragen

Ist ein Mono-Protokoll-Gateway nicht günstiger?

Pro Stück oft ja. Aber jedes Protokollpaar braucht seine eigene Box, und Punktestufen kosten extra. Ab zwei oder drei Konvertierungen — oder beim ersten Ausbau — ist die WBox die günstigere Option, und sie wächst ohne neue Hardware.

Geht es wirklich ganz ohne Cloud?

Ja. Routing, Logik und Leittechnik laufen vollständig lokal auf dem Gateway. Die Cloud bleibt eine Option — für Fernzugriff oder Telemetrie — nie eine Pflicht: Offline läuft Ihre Anlage weiter.

Was passiert, wenn ein neuer Bedarf kommt?

Sie aktivieren den passenden Treiber oder das Modul per Lizenz, aus der Ferne, auf dem vorhandenen Gateway. Keine neue Box, keine Neuverkabelung — über 50 Treiber stehen bereit.

Es sind bereits dedizierte Gateways installiert — was nun?

Sie koexistieren problemlos: Die WBox spricht dieselben Standardprotokolle. Viele Kunden ersetzen den Bestand schrittweise — bei Erweiterungen und am Lebensende der Geräte.